MEINE VITA

 

 

DU bist Diakon? Ne, oder?

Aha! Was ist eigentlich ein Diakon?

 

Die vermutlich meist gestellte Frage in meinem Leben.
Und es ist nicht einfach dies auf die Schnelle zu beantworten.

Als Diakone und Diakoninnen wissen wir um die Menschenfreundlichkeit Gottes und dürfen seine Gnade und Liebe täglich neu erfahren. Das macht uns frei und mutig, um Gottes Willen nah bei den Menschen zu sein.  Wir geben die Frohe Botschaft Gottes in Kirche und Diakonie, Gemeinwesen und Gesellschaft weiter. Durch unsere Ausbildung im sozialen und im theologischen Bereich erhalten wir die dafür nötige Doppelqualifikation und sind zu einem Amt in der Kirche berufen und eingesegnet.
Diakoninnen und Diakone sind befähigt, das spezifische Profil diakonischer Dienste zu erhalten und weiter zu entwickeln und zugleich die gesellschaftliche Wirkkraft der Kirche zu stärken. Diakone und Diakoninnen bauen Brücken zwischen Kirche, Diakonie und Gemeinwesen.

Als Diakon bin ich Mitglied der Rummelsberger Brüderschaft. Einer Dienst-, Lebens- & Sendungsgemeinschaft mit rund 900 Brüdern. Rummelsberg als Ort der Diakonie liegt in der Nähe von Nürnberg. 

"Die ersten sieben Diakone (altgr. διάκονος diákonos ‚Diener, Helfer‘) werden im Neuen Testament in der Apostelgeschichte des Lukas erwähnt. Ursprünglich hatten die von Jesus Christus erwählten Apostel den Auftrag zur Verbreitung der Lehre und daneben die Versorgung der Armen persönlich wahrgenommen, mussten aber feststellen, dass sie mit beidem zugleich überfordert waren. Zu ihrer Entlastung und Unterstützung ließen sie daher von der Jerusalemer Urgemeinde sieben Männer „von gutem Ruf und erfüllt von Geist und Weisheit“ wählen, die sie dann durch Gebet und Handauflegung für ihren Dienst weihten. Ihre Aufgaben beschränkten sich nicht auf die Diakonie, sondern umfassen wie die der anderen geistlichen Ämter auch Verkündigung (μαρτυρία martyría ‚Zeugnis‘) und Gottesdienst (λειτουργία leiturgía ‚Liturgie‘)." (aus Wikipedia)

Die Wahl der sieben Diakone

In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und zu Tische dienen. Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Proselyten aus Antiochia. Diese stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.

Apostelgeschichte 6, 1-7

Bischöfe und Diakone

Desgleichen sollen die Diakone ehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer, nicht schändlichen Gewinn suchen; sie sollen das Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren. Und man soll sie zuvor prüfen, und wenn sie untadelig sind, sollen sie den Dienst versehen. Desgleichen sollen ihre Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allen Dingen. Die Diakone sollen ein jeder der Mann einer einzigen Frau sein und ihren Kindern und ihrem eigenen Haus gut vorstehen. Welche aber ihren Dienst gut versehen, die erwerben sich selbst ein gutes Ansehen und viel Freimut im Glauben an Christus Jesus.

1.Timotheus 3,8-13

Die Werke der Barmherzigkeit

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? Oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 41 - 46

KOMPETENZEN

Seelsorge   Coaching   Supervision   Gemeinde- & Dekanatsberatung   

(Wirtschafts-)Mediation   Organisationsentwicklung   Gemeinwesenarbeit

Moderation   Jugend- & Gemeindearbeit   Theologie & Diakonik

BERUFSSTATIONEN

Ab 09|2019               

Studienleiter der Gemeindeakademie
Evang.-Luth. Gemeindeakademie Rummelsberg

der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (ELKB)
 

10|2016 – 08|2019

Diakon im Gemeinwesen/Stadtteilarbeit
EviG – Evangelisch in Giesing
Luther- & Philippuskirche München

 

04|2002 – 09|2016

Dekanatsjugendreferent (geschäftsführend)
Evang.-Luth. Jugendwerk

Dekanatsbezirk Fürstenfeldbruck
 

09|1996 – 03|2002

Jugend- & Gemeindediakon
Paul-Gerhardt Kirche
Nürnberg-Langwasser

AUSBILDUNG

1990 -1996

Ausbildung zum Diakon der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
an der Diakonenschule Rummelsberg.

 

Ausbildung zum staatl. anerkannten Erzieher
an der Fachakademie für Sozialpädagogik

Praktika: Auhof Hilpoltstein | Berufsbildungswerk Rummelsberg | Kirchengemeinde Cadolzburg 

MEINE INTERESSEN

Motorräder, Vespas und vierrädrige Oldtimer, Reisen, Musik, bevorzugt aus den Stilrichtungen Rock`n´Roll, Blues, Bluegrass, Country, Gospel, sowie alles um und über Johnny Cash!
Unterwegs sein mit der ältesten reisenden Steilwand der Welt, dem Original Motodrom, Menschen an und für sich mit ihren interessanten Biographien, die 50er-Jahre und der Rockabilly-Lifestyle, Tattoos, Lesen, Kochen und Tischgemeinschaften mit Freunden und Fremden pflegen... 

© 2019 by Diakon Rainer Fuchs - Reverend Ray Fox